Blog erstellen für Anfänger: In 6 Schritten zum eigenen Blog

Willst du deinen eigenen Blog erstellen? Ich zeige dir Schritt für Schritt was du tun musst und was es zu beachten gibt.

Andreas Mühlbauer

Zuletzt aktualisiert am

Stell dir vor, es ist neun Uhr Morgens und du sitzt in deinem Lieblingscafé. Du tippst auf deinem Laptop herum und sammelst Ideen für neue Blogposts, während du an einem Cappuccino nippst. Es gibt keine Deadlines, die dich jagen. Keinen Chef, der dir im Nacken sitzt. Niemanden, der dir sagt, was du heute tun oder wohin du gehen sollst.

Was wie ein Wunschtraum klingt, ist für tausende Blogger Realität.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich dir:

  • Wie du einen Blog erstellst, ohne an der Technik zu verzweifeln
  • Wie du Inhalte erschaffst, die wirklich gelesen werden
  • Wie du deinen Blog bekannt machst und Geld verdienst

Und du musst nichts weiter tun, als weiterzulesen.

Warum überhaupt einen Blog starten?

Wahrscheinlich denkst du, dass man ein Schreibtalent sein muss, um als Blogger erfolgreich zu sein. Oder ein Experte auf irgendeinem Gebiet. Oder am besten beides.

Das ist leider totaler Quatsch.

Menschen lesen Blogs, um eine persönliche Perspektive auf Dinge zu bekommen. Daher schreiben die meisten Blogger in einem sehr informellen und dialogorientierten Stil. Besucher eines Foodblogs wollen kein Lehrbuch eines Lebensmittelwissenschaftlers lesen, sondern Erfahrungen von jemandem, der wirklich gekocht hat.

Warum also einen Blog starten?

Es gibt unzählige Gründe, die dafür sprechen einen Blog zu erstellen. Mir fallen als erstes die folgenden drei ein:

  • Du bewegst etwas auf der Welt: Irgendwo gibt es Menschen, die vor denselben Herausforderungen stehen wie du. Mit deinem Blog kannst du diese Menschen erreichen und ihre dringendsten Probleme lösen.
  • Du wirst freier und unabhängiger: Um einen Blog zu betreiben, musst du nicht in einem stickigen und lauten Büro sitzen, sondern kannst von überall auf der Welt arbeiten.
  • Du verdienst Geld: Mit deinem Blog kannst du dir im besten Fall ein passives Einkommen aufbauen. Das bedeutet, dass du auch noch Geld verdienst, wenn du mal ein paar Tage nichts machst.

Was ist eigentlich ein Blog?

Ein Blog ist eine Website, die wie ein Online-Journal geführt wird. Das bedeutet, dass die Autoren in regelmäßigen Abständen Artikel veröffentlichen. Blogs können zu verschiedenen Themen geschrieben werden. Die Beiträge können aus Texten, Bildern, Videos, Audio-Dateien oder einer Kombination daraus bestehen.

Überzeugt? Dann lass uns damit anfangen deinen Blog aufzubauen!

1. Wähle einen Namen für deinen Blog

Zuerst brauchst du einen Namen für deinen Blog.

Wenn du noch keine Idee für einen Namen hast, ist der erste Schritt die Wahl deines Blog-Themas.

Weißt du nicht worüber du schreiben sollst? Dann sind hier ein paar Tipps, um ein passendes Thema zu finden:

  • Lebenserfahrungen: Denk an die Dinge, die du erlebt hast. Das kann mit deiner Familie zu tun haben. Zum Beispiel über das Leben als Hausfrau und Mutter. Es kann mit deiner Arbeit zu tun haben, etwa ein Blog über Erfahrungen mit Kunden. Oder mit anderen Erlebnissen, wie einer schweren Zeit durch eine Krankheit oder Scheidung.
  • Ein persönlicher Blog: Ein persönlicher Blog dreht sich um dich. Er kann viele verschiedene Themen enthalten. Von Dingen aus deinem Alltag oder zufälligen Gedanken und Ideen.
  • Hobbys und Leidenschaften: Hast du ein Hobby, für das brennst? Dann hast du bereits ideale Voraussetzungen für einen Blog zu diesem Thema. Kochen, Reisen, Mode, Sport und Autos sind klassische Beispiele.

Sobald du ein Thema hast, ist es Zeit, deinen Blognamen zu wählen.

Ein guter Blogname sollte beschreibend sein. Besucher sollten allein am Namen sofort erkennen, worum es geht. Wenn du über ein bestimmtes Thema schreibst, solltest du das bei der Wahl des Namens berücksichtigen.

Natürlich kannst du für einen persönlichen Blog auch deinen eigenen Namen zu nutzen, denn dein Blog dreht sich um dich. Zum Beispiel gehört mir der Blog andreasmühlbauer.de.

Sobald du einige Namensideen hast, brauchst du eine Domain.

Die Domain ist die Adresse, unter der dein Blog später aufrufbar ist.

Hast du bereits eine Idee für einen Blognamen? Sehr gut!

Damit du keine Zeit verlierst, habe ich einen kleinen Domain-Checker für dich programmiert. Gib einfach deinen Blognamen ohne Endung in das folgende Eingabefeld ein:

Hat dir jemand deine Domain vor der Nase weggeschnappt? 🙁 Dann versuch mal folgendes:

  • Füge Bindestriche zwischen den Wörtern ein: Zum Beispiel creator-mode.de
  • Versuche es mit einer anderen Domain-Endung: Möglicherweise ist die .com, .net– oder .org-Version deines Namens noch frei.
  • Füge kleine Variationen hinzu: Stelle zum Beispiel Wörter wie „my“ oder „the“ an den Anfang. Facebook hat schließlich auch mal als „TheFacebook“ angefangen 😉

Beachte: In einem Domainnamen dürfen keine Leerzeichen oder Satzzeichen außer Bindestrichen verwendet werden. Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert.

2. Bring deinen Blog online

Damit dein Blog im Internet erreichbar ist, brauchst du drei Dinge:

  • Domain: Die Domain ist die Adresse deines Blogs. Um eine Domain für deinen Blog zu verwenden, musst du sie zunächst registrieren.
  • Webhosting: Webhoster stellen dir für einen kleinen monatlichen Betrag Speicherplatz im Internet zur Verfügung.
  • Blogsoftware: Du brauchst außerdem eine Blogsoftware. In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du einen Blog mit WordPress aufbaust. WordPress ist das am häufigsten verwendete, anpassungsfähigste und benutzerfreundlichste System für Blogs und obendrein kostenlos.

Die einzelnen Schritte der Installation zeige ich dir anhand eines Webhosting-Pakets von webgo*.

Warum webgo?

  • Der Tarif SSD Webhosting enthält alles, was das Bloggerherz begehrt.
  • Du bekommst 50 GB Speicherplatz und eine kostenlose Domain.
  • Die Erreichbarkeit der Server ist sehr hoch und der Kundensupport blitzschnell und superfreundlich.
  • Als Neukunde ist die Einrichtung kostenlos. Du zahlst anschließend 7,95 € pro Monat.
  • Wenn du während des Bestellvorgangs den Gutscheincode „digitalesmojo“ (ohne Anführungszeichen) eingibst, bekommst du sogar nochmal 10 € Rabatt.

webgo bietet eine 1-Klick-Installation an. Damit hast du WordPress innerhalb von nur 5 bis 10 Minuten installiert.

Schritt 1: In den webgo Webspace-Admin einloggen

Logge dich zunächst unter https://login.webgo.de ein. Wähle den Vertrag aus, für den du WordPress installieren willst.

webgo Kundenportal

Klicke anschließend in der Übersicht auf den orangenen Button mit der Aufschrift „webgo Webspace-Admin“.

Schritt 2: SSL-Zertifikat einrichten

Anschließend richten wir zuerst das SSL-Zertifikat ein.

Was ist ein SSL-Zertifikat?

Ein SSL-Zertifikat garantiert eine verschlüsselte Verbindung zwischen deiner Webseite und dem Besucher. Es ist an dem vorangestellten https:// vor der URL und dem grünen Schloss in der Adresszeile erkennbar. Seit man in Browsern vor Seiten ohne Verschlüsselung gewarnt wird, ist ein SSL-Zertifikat unumgänglich.

Öffne dazu im Backend von webgo den Menüpunkt „Paket-Verwaltung“ -> „SSL“. Klicke auf den grünen Button mit dem Schriftzug „SSL anlegen“.

webgo SSL-Zertifikat anlegen

Anschließend musst du ein paar Einstellungen vornehmen:

webgo SSL-Zertifikat konfigurieren
  1. SSL Modus: Wähle hier „Mit Let’s Encrypt generieren“ aus.
  2. Domain: Wähle deine Domain aus, für die das Zertifikat ausgestellt werden soll. Nimm auf jeden Fall die Version mit vorangestelltem www.
  3. Drei Häkchen: Bei den drei Checkboxen handelt es sich um unterschiedliche Einstellungen. Ich empfehle dir, alle zu setzen.
  4. E-Mail: Hier schreibst du noch deine E-Mail-Adresse rein.

Alle anderen Felder kannst du leer lassen.

Anschließend scrollst du nach unten. Klicke hier auf den grünen Button mit der Aufschrift „ANLEGEN“.

Jetzt wird dein SSL-Zertifikat erstellt. Das kann einige Minuten dauern.

Schritt 3: Installation von WordPress starten

Sobald dein SSL-Zertifikat steht, installieren wir WordPress.

Wähle dafür im Backend von webgo in der linken Spalte unter „Paket-Verwaltung“ den Menüpunkt „1Click Install“.

webgo 1-Click-Installation von WordPress starten

Klicke anschließend in der letzten Spalte bei „WordPress“ auf das kleine Symbol mit dem Stift.

Nun musst du noch einige Einstellungen für deine Installation vornehmen:

webgo WordPress-Installation konfigurieren
  1. Domain: Wähle hier deine Domain aus der Liste.
  2. Pfad zu Zielverzeichnis: Hier trägst du das Verzeichnis für deine Installation ein.
  3. Domain auf Installationsverzeichnis weiterleiten: Diesen Haken solltest du auf jeden Fall setzen. Damit leitet deine Domain auf das Verzeichnis weiter, in dem WordPress installiert ist.
  4. Blog-Titel: Lege hier einen Titel für deinen Blog fest.
  5. E-Mail Adresse: Schreibe hier deine E-Mail-Adresse rein.
  6. WordPress-Passwort: Hier legst du ein Passwort für WordPress fest.
  7. WordPress-Benutzer: Hier legst du einen Benutzernamen für WordPress fest.
  8. Passwort: Hier trägst du ein Passwort für die Datenbank ein.
  9. Passwort (für Hauptbenutzer): Trage hier ein Passwort für den Hauptbenutzer ein. Dieses Feld erscheint nur, wenn du deine erste Datenbank erstellst. Dann wird gleichzeitig auch ein Hauptbenutzer angelegt. Mit diesem kannst du später auf alle Datenbanken zugreifen.

Anschließend klickst du auf „INSTALLIEREN“.

Jetzt musst du etwas warten.

Wenn die Installation abgeschlossen ist, bekommst du ein Fenster mit Informationen zu deiner WordPress-Installation und deinen Zugangsdaten angezeigt.

Speichere dir die angezeigten Zugangsdaten ab. Du hast später keine Möglichkeit mehr, diese abzurufen.

3. Gestalte und konfiguriere deinen Blog

In WordPress einloggen

Damit steht dein Blog. Allerdings sieht dieser nicht gerade einladend aus.

Deshalb nehmen wir nun noch einige wichtige Einstellungen im Backend von WordPress vor.

Dazu rufst du zunächst eine der folgenden URLs auf:

  • https://deinewebsite.de/wp-admin
  • http://deinewebsite.de/wp-login.php

Jetzt kannst du dich mit deinen zuvor festgelegten Zugangsdaten einloggen.

Blog erstellen 2

Du landest im WordPress-Dashboard. Das sollte nun so aussehen:

Das Design deines Blogs ändern

Themes sind Designvorlagen für WordPress. Sie erlauben es dir, das Aussehen deiner Website mit nur einem Klick auszutauschen. Mit mehr als 3885 kostenlosen Themes, findest du auf WordPress.org die größte kostenlose Sammlung an Themes. Daneben gibt es zahlreiche kostenpflichtige Varianten.

Um Themes zu installieren, klickst du einfach in der linken Seitenleiste auf Design > Themes. Anschließend klickst du auf den Button mit der Beschriftung Hinzufügen. Im folgenden Fenster kannst du das Archiv durchsuchen und dir beliebig viele Themes kostenlos installieren.

WordPress-Theme installieren

4. Schreibe deinen ersten Blogartikel

Du hast WordPress installiert und dir ein schickes Theme ausgesucht?

Super!

Dann geht es jetzt daran, deinen ersten Blogartikel zu schreiben.

Geh ins linke Menü und klicke auf „Beiträge“.

Hier steht schon ein Beitrag. Das ist ein Standard-Beitrag auf jedem neuen WordPress-Blog.

Den brauchen wir nicht.

Um ihn zu löschen, klicke direkt unter dem Beitrag auf „Papierkorb“. Um einen neuen Beitrag zu schreiben, klicke auf „Beitrag hinzufügen“.

Du bist jetzt im Beitrags-Editor. Gib den Titel deines Beitrags in das obere Feld ein. Dann beginne im unteren Feld mit dem Schreiben.

Blog erstellen 3

Wenn du ein Bild zu deinem Beitrag hinzufügen möchtest, klicke auf das +-Symbol und dann auf „Bild“. Klicke anschließend auf „Hochladen“, um ein Bild von deinem Computer auszuwählen.

Sobald du mit deinem Beitrag fertig bist, klicke oben rechts auf den Button „Veröffentlichen“, um den neuen Beitrag online zu stellen.

Wie du großartige Blogartikel schreibst

Ich weiß, aller Anfang ist schwer.

Deshalb sind hier noch ein paar Tipps, damit dein erster Artikel ein voller Erfolg wird:

Tipp 1: Leg deinen Perfektionismus ab

Viele Blogger machen sich am Anfang zu viele Gedanken darüber, wie man einen erfolgreichen Blog aufbaut. Das Ziel deines ersten Blogposts ist es nicht über Nacht berühmt zu werden. Stattdessen geht es darum, dich an das Schreiben zu gewöhnen und es zu schaffen, die ersten Blogartikel auf die Beine zu stellen.

Tipp 2: Mach eine ausführliche Recherche

Recherche.

Sie ist das Fundament für großartige Inhalte.

Erst durch tiefe und ausgiebige Suche findest du die großartigen Ideen. Diese kannst du in deinen Inhalt einfließen lassen und ihn so tiefgründiger machen. Die meisten Menschen recherchieren allerdings nur via Google. Und weil das alle machen, haben sie auch alle dieselben Ideen zur Verfügung. Deshalb sehen die meisten Blogartikel ähnlich aus.

Es lohnt sich deshalb, die Extrameile zu gehen und dir auch noch andere Quellen anzuschauen. Zum Beispiel:

  • Bücher
  • Magazine
  • Podcasts
  • YouTube
  • Infografiken
  • Statista

Tipp 3: Verwende eine aussagekräftige Überschrift

Die meisten deiner Leser scannen täglich hunderte Blogartikel. Dabei überfliegen sie maximal ein Vorschaubild, eine Zeile Text und die Überschrift. All das spielt sich in Bruchteilen einer Sekunde ab.

Dabei ist deine Überschrift viel mehr als eine langweilige Zusammenfassung des Inhalts. Sie muss direkt ins Auge fallen. Den Leser vom weiterscrollen abhalten. Ihn in den Text hineinziehen.

Deshalb habe ich im Artikel Überschriften schreiben, über die garantiert niemand hinweg scrollt 11 Tipps für bessere Überschriften für dich gesammelt.

Tipp 4: Optimiere deinen Blogartikel für Suchmaschinen

Suchmaschinenoptimierung ist der Schlüssel zu nachhaltigen Besuchern und Einnahmen.

Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, deine Website für bestimmte Suchanfragen auffindbar zu machen.

Grundlage für die Optimierung von Blogartikeln für Suchmaschinen ist die Recherche von Suchbegriffen. Hierfür werden sogenannter Keyword-Tools verwendet.

Tipp 5: Nutze Anleitungen

Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet, die dir dabei helfen, deine Fähigkeiten im Schreiben von Blogartikeln zu verbessern. Nutze diese, um dich weiterzubilden. So kannst du deine Artikel immer etwas besser zu machen.

Eine wachsende Auswahl an Tipps und Anleitungen findest du zum Beispiel in der Kategorie Blogger werden.

Tipp 6: Verwende Powerwörter

Powerwörter lösen eine emotionale Reaktion bei deinen Lesern aus. Schon ein einziges dieser Wörter erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf deine Überschriften oder Buttons klickt.

Vergleich doch mal die folgenden Überschriften:

PowerwortOhneMit
überraschendUnsere Erkenntnisse aus 10 Jahren SEOUnsere überraschenden Erkenntnisse aus 10 Jahren SEO

Beim Einsatz dieser Begriffe sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst sie für jede Art von Text verwenden. Zum Beispiel in Buttons, Überschriften, Listen und so weiter.

Im Artikel 1200+ Powerwörter, die sofort wirken, habe ich deshalb eine ganze Liste dieser Wörter für dich gesammelt.

Tipp 7: Verwende Aufzählungen und Listen

Hast du auch keine Zeit?

Keine Zeit, eine weitere E-Mail zu lesen. Keine Zeit, dir alle Posts auf Instagram genauer anzuschauen. Und eigentlich auch keine Zeit für diesen Artikel (danke, dass du trotzdem bis hierher gelesen hast! 😉

Heute werden wir mit immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit überschüttet. Wir haben keine Zeit mehr, Blogartikel zu lesen wie Romane.

Wir scannen Texte.

Deshalb ist es wichtig, dass die wichtigen Informationen in deinem Text auf einen Blick erkennbar sind.

Aufzählungen sind die Wunderwaffe, um deine Blogartikel lesbarer zu machen. Wie du geniale Aufzählungen schreibst, erkläre ich dir im Artikel Bulletpoints schreiben, die immer ins Schwarze treffen.

Tipp 8: Verwende Bilder und Infografiken

Bilder erwecken deine Inhalte zum Leben und machen Artikel greifbar.

Aber passende Bilder zu finden ist gar nicht so einfach. Außerdem lauern bei fremden Bildern rechtliche Fallstricke. Im schlimmsten Fall führen diese zu teuren Abmahnungen.

Deshalb habe ich im Artikel Die 17 besten kostenlosen Bilddatenbanken für lizenzfreie Fotos Quellen für kostenlose Bilder für dich gesammelt. Diese kannst du ohne schlechtes Gewissen verwenden.

Seiten, die dein Blog auf jeden Fall haben sollte

Seiten kannst du anlegen, indem du in der linken Seitenleisten auf Seiten und dann auf Erstellen klickst.

Bei der Installation legt WordPress eine Beispiel-Seite an. Diese kannst du ohne schlechtes Gewissen löschen.

Lege anschließend die folgenden Seiten an:

  • Startseite: Die Startseite ist eine der wichtigsten Seiten und hat einen einzigartigen Aufbau.
  • Impressum: In einem Impressum steht, wer für den Inhalt einer Webseite verantwortlich ist. In Deutschland ist es für Betreiber von Webseiten Pflicht. Deshalb findest du jede Menge Generatoren zum Erstellen eines Impressums.
  • Datenschutzerklärung: Sobald du personenbezogene Daten erhebst, ist eine Datenschutzerklärung verpflichtend. Ähnlich wie beim Erstellen eines Impressums gibt es auch hierfür Datenschutz-Generatoren.
  • Über-Mich-Seite: Die Über-Mich-Seite ist zwar nicht rechtlich bindend, aber wichtig für dein Personal Branding. Außerdem trägt sie dazu bei, dass dein Blog persönlicher wirkt.
  • Kontaktseite: Die Kontaktseite enthält eine oder mehrere Möglichkeiten, um Kontakt mit dir aufzunehmen. Manchmal findet man hier ein Kontaktformular.

5. Mach deinen Blog bekannt

Du schreibst großartige Blogartikel.

Aber niemand liest sie?

Viele erfolgreiche Blogs haben Jahre gebraucht, um eine treue Leserschaft aufzubauen.

Keine Sorge: Du musst nicht jahrelang im Verborgenen bloggen 😀

Du brauchst auch kein Marketingbudget, um sichtbar zu werden. Ein paar gezielte Maßnahmen reichen aus, um die ersten Leser zu gewinnen und deine Reichweite Schritt für Schritt aufzubauen.

Im Folgenden findest du Strategien, mit denen du mehr Besucher auf deinen Blog holst.

Lade Freunde und Familie ein

Am Anfang ist dein persönliches Netzwerk die beste Unterstützung. Lade deine Freunde und Familie ein, deinen Blog zu besuchen. So bekommst du die ersten Besucher. Und wertvolles Feedback obendrauf.

Nutze Social Media

Social Media ist ein wichtiger Hebel, um neue Leser zu gewinnen. Teile deine Artikel auf Plattformen wie Instagram, Twitter oder LinkedIn. Nutze Hashtags oder Gruppen, die zu deinem Thema passen. So erreichst du Menschen außerhalb deines Netzwerks.

Schreib Kommentare auf anderen Blogs

Kommentiere auf Blogs, die ein ähnliches Thema behandeln. Gut formulierte, hilfreiche Kommentare ziehen Aufmerksamkeit auf deinen eigenen Blog. Wichtig: Sei authentisch. Trage wirklich etwas zur Diskussion bei. Niemand mag Spam-Kommentare.

Interagiere mit deinen Besuchern

Wenn Leser Kommentare hinterlassen oder Fragen stellen, antworte zeitnah. Das schafft Vertrauen. Es motiviert Besucher, wiederzukommen. Und Suchmaschinen bewerten Engagement positiv.

Geh Kooperationen mit anderen Bloggern ein

Kooperationen mit anderen Bloggern können dir neue Zielgruppen erschließen. Das kann ein gemeinsamer Artikel sein. Ein Interview. Oder ein Gastbeitrag. Beide Seiten profitieren von zusätzlicher Reichweite.

Veröffentliche regelmäßig neue Inhalte

Warum sollte jemand wiederkommen, wenn es bei dir nichts Neues gibt? Plane feste Veröffentlichungstermine. Zum Beispiel einmal pro Woche. Und halte dich daran. Regelmäßige Inhalte zeigen auch Suchmaschinen, dass dein Blog aktiv ist.

Baue eine E-Mail-Liste auf

Klingt oldschool, funktioniert aber noch immer. Der Vorteil: Jeder hat eine E-Mail-Adresse. Mit einer E-Mail-Liste kannst du deine Leser direkt erreichen. Biete ein kleines Freebie an. Eine Checkliste. Einen Mini-Guide. Irgendetwas, das Anmeldungen fördert. So baust du eine treue Leserschaft auf, die deine Inhalte regelmäßig erhält.

Optimiere deinen Blog für Suchmaschinen

Suchmaschinenoptimierung hilft dir dabei, dass dein Blog von Menschen gefunden wird, die nach deinen Themen suchen. Achte auf passende Keywords. Gute Überschriften. Schnelle Ladezeiten. Und interne Verlinkungen. Suchmaschinenoptimierung ist langfristig eine der besten Methoden, organischen Traffic aufzubauen.

6. Fang an Geld mit deinem Blog zu verdienen

Dein Blog läuft und die ersten Leser sind auch schon da?

Dann wird es Zeit Geld mit deinem neuen Blog zu verdienen.

Realtalk: Stabile Einnahmen kommen nicht über Nacht. Es kann ein paar Monate dauern, bis sich deine Arbeit auszahlt. Die meisten Blogs verfügen über mehrere Einnahmequellen. Je mehr Optionen du nutzt, desto stabiler werden deine Einnahmen.

Hier sind die wichtigsten Ideen, wie du mit deinem Wissen, deinen Inhalten oder deiner Reichweite Geld verdienen kannst:

Affiliatemarketing

Affiliatemarketing ist vermutlich die Methode, mit der du am schnellsten die ersten Einnahmen sehen kannst. Denn du brauchst keine eigenen Produkte. Stattdessen empfiehlst du die Produkte anderer. Du hilfst deinen Lesern, die richtige Entscheidung zu treffen. Für jeden Kauf über deinen Link bekommst du eine Provision. Affiliateprogramme gibt es für so ziemlich alles: Sportartikel, Elektronik, Versicherungen, Webhosting 😉

VG Wort

Die VG Wort ist für Blogger, was für Musiker die GEMA ist. Sie bezahlt Autoren für die Nutzung ihrer Texte. Wenn deine Artikel häufig gelesen werden, kannst du Tantiemen erhalten. Die Einnahmen reichen nicht zum Leben. Aber sie sind eine schöne Ergänzung zu anderen Einnahmequellen.

Bannerwerbung

Du kennst Werbebanner. Du wirst pro Klick oder pro Seitenaufruf bezahlt. Bei vielen Besuchern kann das funktionieren. Wenn du gerade erst anfängst zu bloggen, rate ich dir aber eher davon ab. Die Einnahmen sind meist gering. Und die Banner nerven deine Leser.

Kooperationen und Sponsored Posts

Firmen bezahlen dich, damit sie auf deinem Blog Erwähnung finden oder du über ihre Produkte schreibst. Wichtig: Die Inhalte müssen zu deiner Zielgruppe passen. Und du musst sie sauber als Werbung kennzeichnen. Sonst verlierst du das Vertrauen deiner Leser. Und dein Blog wirkt unprofessionell.

Mitgliederbereich

Du kannst deinen Lesern Zugang zu exklusiven Inhalten gegen eine monatliche Gebühr anbieten. Exklusive Blogposts. Videos. Live-Fragerunden. Oder Zugang zu Discord- und Notion-Gruppen. Der Aufbau braucht Zeit. Du musst Vertrauen aufbauen. Du musst kontinuierlich Mehrwert liefern. Aber auf Dauer können Mitgliederbereiche eine stabile Einnahmequelle sein.

Eigene Produkte

Du kannst dein Wissen in Form von digitalen Produkten verkaufen. Einmal erstellt, lassen sich diese Produkte immer wieder verkaufen. E-Books. Online-Kurse. Vorlagen. Prompts. Oder Checklisten. Digitale Produkte bieten hohe Margen. Keine Lagerkosten. Kein Versand. Du behältst die volle Kontrolle über dein Angebot.

Beratung und Coaching

Dein Blog kann als Vertrauensmaschine dienen, während du gleichzeitig deine Dienstleistungen anbietest. Typische Angebote sind Beratung, Coaching, Projektumsetzung oder 1:1-Hilfe. Du zeigst mit deinem Blog, dass du weißt, wovon du sprichst. Potenzielle Kunden sehen das. Und wenn sie Unterstützung brauchen, bist du die erste Wahl.

Spenden

Du kannst deine Leser direkt um Unterstützung bitten. PayPal, Patreon oder Buy Me a Coffee machen es möglich. Spenden funktionieren besonders gut, wenn dein Blog hochwertige Inhalte liefert, die Leser gern unterstützen möchten.

Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Blog?

Kann ich kostenlos einen Blog erstellen?

Wie bekomme ich Besucher?

Kann ich auch einen privaten Blog erstellen?

Warum sollte ich WordPress für meinen Blog verwenden?

Wie lang sollten meine Blogartikel sein?

Kann ich anonym einen Blog erstellen?

Kann ich einen Blog ohne Impressum erstellen ?

Gibt es Beispiele für erfolgreiche Blogs?

Was sollte ich beim Erstellen eines Blogs beachten?

Kann ich auch gleich mehrere Blogs auf einmal starten?

Sollte ich meinen Blog in mehreren Sprachen anbieten?

Was muss ich im Hinblick auf die DSGVO bei meinem Blog beachten?

Es gibt einige Dinge, die du beachten solltest, um deinen Blog DSGVO-konform zu gestalten:

  • Verwende einen Cookie-Banner, um Einwilligungen für Cookies einzuholen.
  • Verhindere, dass IP-Adressen bei Kommentaren gespeichert werden.
  • Schließe einen AV-Vertrag mit deinem Hosting-Anbieter ab.
  • Lege eine Seite mit einer Datenschutzerklärung an.
  • Entferne Gravatare und ersetze diese durch ein eigenes Bild.
  • Binde YouTube-Videos DSGVO-konform ein.

Worüber sollte ich am besten schreiben?

Brauche ich technische Vorkenntnisse, um einen Blog zu erstellen?

Wie viel Zeit brauche ich für das Erstellen und Pflegen eines Blogs?

Wie oft sollte ich neue Inhalte auf meinem Blog veröffentlichen?

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Andreas Mühlbauer

WordPress-Experte, SEO-Nerd und Content Creator mit über 10+ Jahren Erfahrung. Täglich am Programmieren, Websites optimieren und Videos schneiden. Ansonsten findest du ihn meistens auf einem Surfbrett oder beim Wandern in den Bergen wieder.

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